| Johannes Hustedt - Ensembles - CDs - Presse | ||||||||||||||
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Pressestimmen Der schlanke,
biegsame und bisweilen in apollinischer Reinheit schwebende Flötenton
Hustedts durchschreitet poetische Klangräume von schlichter Magie
und mildem Ausdruck. Johannes
Hustedt bringt Klassik zum Grooven ...vielseitig
und unkonventionell. Keine Frage: Johannes Hustedt ist ein musikalischer
Tausendsassa. Der hervorragende Flötist Johannes Hustedt aus Karlsruhe: In Peteris Vasks „Landschaft mit Vögeln“ reizte er die technischen Möglichkeiten der modernen Flöte ganz aus, so dass durch Tremoli und Flageoletts, verbunden mit harmonischen Klangmalereien ein akustisch zauberhaftes Erlebnis entstand. Hier zeigte Hustedt, dass er ein wahrer Meister seines Instruments ist. Gelassenheit und eine sympathische Ausstrahlung kennzeichnen den erfolgreichen Musiker. Er ist ein Virtuose der lächelnden Souveränität. Beim Sprechen wie beim Musizieren. Hohenloher Kultursommer Mit Johannes Hustedt betrat ein Solist das Podium, dem das Flötenkonzert von Jacques Ibert ganz offensichtlich große Freude bereitete. Irrsinnig schwere Läufe, Akkordbrechungen und schnelle Registerwechsel konnten ihn nicht aus der Ruhe bringen, die kantablen Teile gestaltete er mit glänzendem Ton, dynamischer Bandbreite und großer Spannung. Auch die Zugabe, aus „Orpheus und Eurydike“ von Chr. W. Gluck begeisterte mit innigem Zusammenspiel von Flöte und Orchester. Fescher
Schwung des Flötisten Werk atmet
den geistvollen Charme der Rokoko-Zeit Neujahrskonzert Philharmonie Baden-Baden, Kultura Öhringen Das Programm
begann mit dem Konzert für Flöte und Streichorchester von
Giovanni Battista Pergolesi. Die angenehme Reinheit des Querflötenklangs
zog die Zuhörer von Beginn an in ihren Bann. Unterstützt von
dem runden Klangkörper der rund zwanzig Streicher bezauberte Carsten
Johannes Hustedt durch die spielerische Leichtigkeit, mit der er Spannung
und Unbeschwertheit des barocken Meisterwerks herausarbeitete. Das Harmonieren
der Stimmlagen und die schwungvolle Durchführung mischten sich
zu einer bezaubernden Interpretation. Die Flöte
warf eine Fülle von strahlenden Girlanden und Passagen in das Publikum,
imitierte die Orgel, weinte, jammerte, verführte und kicherte zum
Spaß. Der Aufführende verwunderte und zauberte mit umfassendem
Diapason der Möglichkeiten seines Instruments, mit der Farbigkeit
und Dynamik der Klänge. Nur so bescheiden kann man die Interpretation
des deutschen Flötisten Carsten Johannes Hustedt beschreiben. Er
ist ein besonderer Künstler, Virtuose, ein echter Profi. Carsten
Johannes Hustedt imponiert mit rundem, "goldenen" Ton, souveräner
Phrasierung, großem Atem und bravourösen Anblastechniken. Mehr noch
interessierte allerdings André Werners "Fâ" für
Querflöte solo. Hier natürlich auch das imponierende Flötenspiel
von Carsten Johannes Hustedt. Denn Stücke wie dieses, welches das
Instrument mit seinen farblichen Möglichkeiten und Grenzstationen
in den Vordergrund stellt, müssen vom Interpreten im Grunde genommen
nachkomponiert werden. Carsten
Johannes Hustedt brillierte mit einer Solosonate von Carl Ph. Emanuel
Bach ... Bewundernswert, wie der Solist in diesem Stück, in dem
die musikalischen Ideen kontrastreich und mit vielen Tonsprüngen
und Läufen entwickelt werden, sein Instrument scheinbar mühelos
beherrschte. Die liedhafte
Melodik und erweiterte Skala flötistischer Klangfarben ließ
Hustedt darauf in Jaques Iberts "Pièce" aufleuchten.
Der Anspruch Iberts, Musik sei für ihn Ausdruck eines inneren Abenteuers,
gewann hier hörbar an Bedeutung. "Syrinx"
von Claude Debussy für Flöte solo gab der Flöte Gelegenheit,
Wesenhaft-Eigenes zu äußern und gelang zu einem hinreißend
beseelten Vortrag. In „Chanson triste“ und „Soupir“ des César-Franck-Schülers Henri Duparc konnte sich der abgerundete, flexible Ton von Johannes Hustedt besonders edel entfalten. Der studierte Musikpädagoge und Flötist ... ist nicht nur ein begnadeter Flötenspieler, sondern erweist sich auch als ausgezeichneter Grenzgänger zwischen Improvisation und Interpretation. Hustedt, der wunderbare Poet der Töne, interpretierte spielerisch selbstvergessen Werke von Lili Boulanger, Jacques Ibert und Francis Poulenc. ... die „Polonoise“ Dresslers, von Hustedt mit so atemberaubendem Können musiziert, dass das (Gitarren-)Festival zumindest hier zum Flötenfestival wurde. Traumhaft. Virtuose Es erklang „L’aube enchantée“ des Inders Ravi Shankar. Diesem Werk liegt der Raga „Todi“ zugrunde. Hustedt zeigte große Meisterschaft darin, Musik, der ein gänzlich anderes Tonsystem zugrunde liegt als das unsrige, auf sein Instrument zu übertragen. Souverän verfügte er über die nötigen Mikrointervalle.
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