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Neujahrskonzert Philharmonie Baden-Baden
Tiefe Verbundenheit zur klassischen Musik wurde auch bei dem Solisten Johannes Hustedt spürbar. Der Flötist ist geradezu fantastisch! Tief ergriffen vom Konzert zeigten sich die Zuhörer.
Anne Väisänen, Echo (28.01.2009)
Philharmonie Baden-Baden
Orchestermusik hat in Baden-Baden Tradition. Bereits 1580 unterhielten die Markgrafen von Baden ein eigenes Orchester. Das offizielle Gründungsjahr der Philharmonie wird - der Einfachheit halber - auf 1854 datiert. In diesem Jahr begann für das damals nur im Sommer aufspielende Orchester der ganzjährige Konzertbetrieb.
Schätzungsweise 60.000 Konzerte hat die Philharmonie in den anderthalb Jahrhunderten ihrer ganzjährigen Tätigkeit gespielt. Die Gästebücher des Orchesters lesen sich heute wie ein "Who's who?" der Musikgeschichte. Franz Liszt, Hector Berlioz, Johannes Brahms, Richard Strauss, Pietro Mascagni, Wilhelm Furtwängler, Bela Bartok, Bruno Walter, Benjamino Gigli, Renata Tebaldi, Edita Gruberova, José Carreras und Placido Domingo - sie alle traten mit den Philharmonikern auf.
Das Repertoire der heutigen Orchestergeneration umfasst vom intimen Kammerkonzert bis zur Arenaveranstaltung eine spannende Palette unterschiedlicher Aufführungsformate. Gastspiele und Tourneen führten die Philharmonie bis nach China, in die arabischen Emirate Dubai und Qatar, in die Ukraine, nach Frankreich, nach Belgien, Italien und in die Schweiz. Etwa 2 Dutzend verschiedene CD-Produktionen tragen die Klänge des Klangkörpers in die ganze Welt.
Renommierte Konzertsäle wie die Zürcher Tonhalle und die Philharmonie Essen, die Alte Oper in Frankfurt, der KKL Luzern und auch das Festspielhaus Baden-Baden stehen auf dem Spielplan des Klangkörpers.
Pavel Baleff wurde 1970 im bulgarischen Tschirpan geboren.
Bereits 1998 wurde er Leiter der Kammeroper Dresden, 1999 dann 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Volkstheater Rostock. Von 2003 bis 2008 war er – ebenfalls als 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD – am Opernhaus Halle tätig.
Gastdirigate führten ihn mehrfach an die Dresdner Semperoper, die Komische Oper Berlin, zu einigen der großen Rundfunksinfonieorchester Deutschlands und zu großen Klangkörpern anderer Länder. Allein in Deutschland dirigierte er bei mehr als 40 Orchestern.
Pavel Baleff leitete an großen Opernhäusern bisher mehr als 50 unterschiedliche Opern. Darunter war ein Großteil des italienischen Repertoires (Turandot, Tosca, Aida, Macht des Schicksals u.v.a.), Werke wie „Der Rosenkavalier“, „Elektra“, „Die Meistersinger“, „Der Holländer“,“Das Rheingold“, „Boris Godunow“ sowie fast alle Bühnenwerke von Mozart.
Er dirigierte auch die großen Ballette von Prokofieff (Romeo und Julia, Cinderella), Strawinsky (Sacre de printemps, Feuervogel), Tschaikovsky und Richard Strauss (Josephslegende).
Er gewann 1. Preise beim „Carl Maria von Weber Wettbewerb“ in München sowie beim „Internationalen Bad Homburger Dirigentenwettbewerb“ – dem derzeit renommiertesten Leistungsvergleich für Dirigenten in Deutschland, wurde in das „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates aufgenommen und erhielt eine Auszeichnung durch die „Herbert von Karajan Stiftung“.
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