audite – Doppel CD

Beethoven
Early Works for Flute & Piano

Johannes Hustedt – Flöte
Sontraud Speidel – Klavier

Ludwig van Beethoven
Serenaden Op. 8 & Op. 41
Sonate nach dem Streichtrio Op. 9/1

CD Trailer
Bonus-Track (Video)
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Beethoven
Late Works


Auf ihrer Doppel-CD „Early Works for Flute & Piano“ lassen Sontraud Speidel und Johannes Hustedt die Freude, das Heitere und den Humor in Beethovens Musik seiner ersten Wiener Phase erklingen. Die dargebotenen Werke waren seinerzeit überaus beliebt. Sie wurden vielfach bearbeitet, um häufig zu Gehör gebracht zu werden. Sie vermitteln Leichtigkeit, dennoch ist in jedem Akkord das zutiefst Menschliche präsent.
 
Nach der CD mit späten Werken „Late Works for Flute & Piano“ folgen nun die frühen Schätze. Gemeinsam bilden die Veröffentlichungen eine Gesamtschau Beethovens Schaffens für Flöte und Klavier.
 
„Sontraud Speidel – Epochales Klavierspiel“
(Internetrezension Dr. Moritz von Bredow)
 
Es ist wichtig, dass man diese Seite von Beethoven auch kennenlernt. Nicht nur das tief Philosophische. Es ist was Feines, sehr Intimes, trotzdem auch Wirkungsvolles, meisterlich dargestellt aber auch gefällig. (Sontraud Speidel)
 
„Wer eine CD dieses Musikers im Auto abspielt, der ist versucht, einen Umweg zu fahren.“  (Mitteldeutsche Zeitung über Johannes Hustedt)
 
Bemerkenswert ist Beethovens frühe Wiener Lebensphase, in der seine Serenaden Op. 8, Op. 41 und das Trio Op. 9 Nr. 1 entstanden. Kurz nach Ankunft in Wien 1792 starb sein Vater. 1794 besetzten die französischen Truppen das Rheinland, worauf seine Unterhaltsleistungen und sein Gehalt vom kurfürstlichen Hof in Bonn ausblieben. Darüber hinaus spürte er, wie sein Gehör nachzulassen drohte. Er konnte nicht mehr auf seine Pianisten-Karriere bauen, sondern traf die Entscheidung, ein selbstständiger außergewöhnlich guter Komponist zu werden. Diese Entschlusskraft ist in seinen frühen Wiener Werken zu spüren. Noch vor seinem ersten Streichquartett wird das Trio Op. 9 Nr. 1 zu einem kammermusikalischen Höhepunkt in Beethovens Schaffen. In seiner Dimension ist es ein Vorgriff auf die späteren Sinfonien. Ebenso meisterhaft wie populär sind die Serenaden, in denen, erstaunlich für Beethovens tragische Lebenssituation, Liebliches, Sanftes und sein unverwechselbarer Humor dominieren. (Johannes Hustedt)
 
JOHANNES HUSTEDT & SONTRAUD SPEIDEL
 
Sontraud Speidel und Johannes Hustedt lernten sich als Kollegen an der Hochschule für Musik Karlsruhe kennen und schätzen. Sie genießen auch international ein hohes Ansehen und arbeiteten gemeinsam als Juror*innen bei verschiedenen Musikwettbewerben sowie in kulturpolitischen Gremien, bevor sie anlässlich des Clara-Schumann-Jahres 2019 zum Duo zusammenfanden. Ihre Beethoven-Interpretationen anlässlich seines 250. Geburtstags-Jubiläums führten sie 2020 zum Klassik-Label audite, bei dem sie eine Serie von mehreren CDs aufnehmen.

Höchste geistige Durchdringung
Johannes Hustedt und Sontraud Speidel faszinieren vom ersten Ton an. Ihr Zusammenspiel offenbart eine perfekte Symbiose beider instrumentaler Klangwelten und beweist Sensibilität und höchste geistige Durchdringung des Beethovenschen Satzes.
IOCO – Kultur im Netz, Uschi Reifenberg (11.04.2026)

AUDIOphile Pearls, Vol. 40 Jubilee Edition
LUDWIG VAN BEETHOVEN: SERENADE D-DUR OP. 41, ENTRATA
Die [Entrata] ist unüberhörbar eine Persiflage aufs Martialische: zugleich klein und gernegroß, miniaturenhaft und grell. Der Flötist Johannes Hustedt pariert das verzwergte Berserkertum mit pfiffiger Ironie.
AUDIO+STEREOPLAY 05/26, Martin Mezger 05/26 (01.05.2026)

Kraft und Grazie
Hustedts Zauberflöte kann wundersam schattieren, kraftvoll in die Stratosphäre strahlen, feurige Allegro-Blitze schraffieren. Speidels Klavierspiel korrespondiert mit Kraft und Grazie: sensibel, aber unverzärtelt.
AUDIO+STEREOPLAY 05/26, Martin Mezger 05/26 (01.05.2026)

Erfrischend lebhaft
Die Interpretationen durch Johannes Hustedt, Flöte, Sontraud Speidel, Klavier sind erfrischend lebhaft, leicht, farbig und entsprechend inspirierend.
pizzicato (12.04.2026)

Früher Beethoven im neuen Klanggewand
Hustedt und Speidel lassen selten gespielte Bearbeitungen für Flöte und Klavier lebendig werden. Ausdrucksstark, klangschön und mit feinem Gespür für Beethovens Geist – eine lohnende Entdeckung.
Johannes Hustedts beseeltes, fein artikuliertes Flötenspiel korrespondiert perfekt mit Sontraud Speidels kristallklar-edel perlendem Klavierklang.
Klangschön blühen die rhetorischen Floskeln der Flöte in allen Registern.
Sontraud Speidel besticht mit exzellenter Anschlagskultur, fein ziselierter Artikulation und seelenvoller Ausgestaltung der pianistischen Figuren.
Im Adagio lässt Hustedt das silberne Timbre seiner Flöte strahlend aufblühen, dann wieder melancholisch seufzen, weitgespannte Kantilenen schwingen sich über den sensibel ausgestalteten Klavierpart und versetzen in paradiesische Gefilde. Lebensfreude pur!
Die Aufnahmequalität der CDs wird höchsten Ansprüchen gerecht, das informative Booklet enthält wissenswerte Artikel von Dr. Jürgen Schaarwächter und Johannes Hustedt.
Wiederum ein unbedingtes „Muss“ – nicht nur für Beethoven-Begeisterte, die auch seine weniger bekannten „Juwelen“ genießen wollen.
Uschi Reifenberg, IOCO – Kultur im Netz (11.04.2026)

zur Rezension auf ioco.de

Auszeichnungen:
HIGH RES AUDIO.com – Listening Tipp
AUDIO – AUDIO Klangtipp
AUDIO – AUDIOphile Pearls (Vol. 40 Jubilee Edition)
Pizzicato – 4/5 Noten
Spotify’s playlist “New Classical” vom 27.02.26 bis 05.03.26 (#74/82)



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