| Johannes Hustedt - Ensembles - CDs - Presse | ||||||||||||
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Johannes Hustedt – Flöten, Stimme, Saxophon, Klavier, Steine, Metall ... Seine Vielseitigkeit ist Programm: Zwischen Weltmusik und Modern Jazz, von Renaissance bis Avantgarde kann alles in seiner Solo-Performance passieren. Auftrittsorte – Säle, Hallen oder intime Räume von sakral bis profan inklusive Publikum – werden aktiv in die multiplen Klangereignisse einbezogen. Ausgehend vom aktuellen Ort versteht es Johannes Hustedt, seine Zuhörer spontan in ferne Zeiten und Kulturen zu versetzen. Dadurch gewährt er einen unmittelbaren Zugang zu schöpferischen Prozessen in bildender Kunst, Architektur und Musik. |
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Johannes Hustedt ist mit dem Anliegen musikalisch/kulturellen Austausches, sowie seiner „vielfältigen und thematisch intelligent konzipierten CD-Reihe“ (BNN) weltweit zu Gast bei internationalen Musikfestspielen, wobei er oftmals als Grenzgänger zwischen Improvisation und Interpretation auftritt. Dabei hinterlässt die Auseinandersetzung mit Musik aus allen Kulturkreisen, besonders Asien, Südamerika und Osteuropa deutliche Spuren. „Musik bedeutet für mich in der Begegnung mit Zuhörern, Mitspielern und Komponisten Offenheit für neue Wege, stetiges Wachsen und Weiterentwicklung.“ Johannes Hustedt imponiert mit rundem, "goldenen" Ton, souveräner Phrasierung, großem Atem und bravourösen Anblastechniken. Stuttgarter Zeitung Der schlanke, biegsame und bisweilen in apollinischer Reinheit schwebende Flötenton Hustedts durchschreitet poetische Klangräume von schlichter Magie und mildem Ausdruck. Ulrich Hartmann, Badische Neueste Nachrichten Eine phänomenale Musikalität, nicht geringere künstlerische Sensibilität und geistige Aristokratie wecken in diesem sich der Musik gewidmeten Menschen eine Ausdruckskraft, die man als Antivirtuosität bezeichnen möchte, weil sie die perfekt beherrschte Virtuosität übertroffen und in den Kern höherer Werte erhoben hat. Edmundas Gedgaudas, Literatus ir menas Ein wunderbarer Musiker! Sobald man mit ihm zu spielen beginnt, fühlt man sich von Verzauberung ergriffen und von der Musik getragen. Jurgis Karnavicius Hustedt hat sich als souveräner Flötist und reifer Musiker von hohem Niveau erwiesen. ... Sein einfühlsames Eingehen auf seine Kammermusikpartner überzeugte ebenso wie seine eigene Kreativität bei der Interpretation. Auffallend war seine klare und präzise Ensembleleitung, die ein sensibles Gestalten bei größter Offenheit ermöglichte. Peter Eötvös Er ist ein Flötist und Musiker von sehr hohem Niveau, ... in der Tat ein ganz und gar außergewöhnlicher Künstler. Ich bürge sehr für seine großen flötistischen und musikalischen Qualitäten. Alain Marion Deine Spiritualität musikalischer Natur hat mich immer beeindruckt. Meinrad Schütter Aspekte der
Freien Improvisation Im improvisierten
Zusammenspiel entdecken, erproben und entfalten die Spieler ihre musikalischen
Möglichkeiten. Das Ensemble entwickelt eine gemeinsame Sprache,
deren Reichtum und Differenziertheit in der Unterschiedlichkeit der
individuellen Herkunft jedes Spielers gründet. Im Mittelpunkt
des Interesses stehen aber nicht die Spielenden, sondern das Spiel,
das gegenwärtig entstehende Stück. Was für die Interpretation jedes notierten Werkes gilt, tritt bei der Improvisation mit besonderer Vehemenz zu Tage: wenn wir die Musik, die wir spielen nicht auch denken, geraten wir unversehens in den Strudel unserer Abkunft, verfangen uns in einem Netz vertrauter Figuren und bewährter Wendungen, das die Leere der langsam wachsenden Distanz zwischen Spiel und Spielendem mit Sicherheit und Routine füllt. Wenn wir aber während des Spielens zu denken beginnen, die Situation beurteilen und Pläne schmieden, ist der Kontakt zum Stück bereits abgebrochen, das Spiel verdorben, und jede Suche nach Folgerichtigkeit vergebens. Die Haltung des
Spielenden birgt in jedem Augenblick die Möglichkeit des Gelingens
oder die Gefahr des Scheiterns. Das bedingungslose Vertrauen in das
entstehende Stück und den Anteil des Spielenden daran ist der seidene
Faden, der das Spiel trägt. Die absolute Ausschliesslichkeit des
spielenden Tuns ist sein Kokon. Ich spiele mit Klang, um mit Klang zu
spielen. Allzu gross ist die Versuchung, zu spielen um zu gefallen,
mit erprobten Tricks und spektakulären Aktionen um die Gunst des
Hörers zu buhlen. Es gibt wenig Musik, die solches Buhlen überlebt.
Improvisation ist
Kommunikation. Hansjürgen Wäldele und Nicolas Rihs
Improvisation ist
weniger eine Musizierform als eine Lebensform. Sie bringt den Musiker
an die Quelle der Musik zurück, eine Quelle in seinem Innersten.
Improvisieren ist ein Empfinden und Denken in Tönen. Alles ist
offen, jeder Regung, jedem Wunsch kann entsprochen, jedem Zweifel nachgegeben
werden, das Unterste darf zuoberst kommen. Man lernt, mit seinen Fehlern
umzugehen, sie zu leben; man verarbeitet sie, lässt sie zu und
geht auf sie ein wie auf alles andere, das sich ins Bewusstsein drängt.
Ständig wird Unerwartetes nach oben getragen von den Wirbeln im
Inneren... |
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