Johannes Hustedt - Ensembles - CDs - Presse

 

 

CD:
 

VEL
Lithuanian Chamber Music
1991-2001

Werke von:
Bronius Kutavicius
Onute Narbutaite
Remigijus Merkelys
Osvaldas Balakauskas
Mindaugas Urbaitis

 

Ensemble FlaVio

Johannes Hustedt, Flöte
Emily Körner, Violine
Andra Darzins, Viola


Eine Hommage an den reichen Zusammenklang von Querflöte, Violine und Viola, der bereits im 18. Jh. eine Faszination auf Beethoven, Neubauer und Bachs Enkel Wilhelm Friedrich Ernst Bach ausübte.
Anfang des 20. Jh. durch Reger und Marteau zu neuer Popularität gelangt, haben in den letzten Jahren – angeregt durch den Kulturaustausch des an der Karlsruher Musikhochschule lehrenden Flötisten Johannes Hustedt mit dem Baltikum – die wichtigsten Komponisten Litauens Werke für diese ungewöhnliche Besetzung geschaffen (CD „VEL“ SWR/Guild-Music).

Andra Darzins, Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, und Emily Körner, Stimmführerin der zweiten Violinen im Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR und Dozentin an der Stuttgarter Musikhochschule, stammen aus dem Baltikum und lassen gemeinsam mit Johannes Hustedt neben klassischen Raritäten die Kraft und Faszination der baltischen Musik erleben!

Das Ensemble tritt außerdem als Duo (Flöte/Viola) auf. Mit Violoncello erweitert es sich zum Quartett (Flöte/Streichtrio):
Flöte/Viola: Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Anton Hoffmeister, François Devienne, Johann Nepomuk David, Violeta Dinescu und Lettische Komponisten (Peteris Vasks, Talivaldis Kenins)
Flöte/Violine/Viola: Wilhelm Friedrich Ernst Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Christoph Neubauer, Max Reger, Endre Szervánsky und Litauische Komponisten (Onute Narbutaite, Bronius Kutavicius, Mindaugas Urbaitis, Remigijus Merkelys)
Flöte/Streichtrio: Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Reicha, Franz Krommer und Südwestdeutsche Hofmusik des 18. Jahrhunderts.


Emily Körner
(Stuttgart)
wurde in Illinois (USA) geboren und wuchs in Kanada auf. Von 1991 bis 1995 studierte sie an der Juilliard School in New York bei Sally Thomas und Joel Smirnoff. Als Stipendiatin des Canada Council kam sie 1995 nach Berlin, wo sie ihre Studien an der HdK bei Professor Haiberg und Frau Mi-Kyung Lee fortsetzte.
Von 1998 bis 2000 war sie Solo-Violinistin des „Palast Orchesters mit seinem Sänger Max Raabe“. Bevor sie 2002 als Stimmführerin der zweiten Violinen zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR kam, war sie zwei Jahre in gleicher Position Mitglied der Radio-Philharmonie Hannover des NDR. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Sie unterrichtet an der Musikhochschule Stuttgart.

Prof. Andra Darzins (Stuttgart)
in Australien geboren, studierte an der Universität von Adelaide und an der Hochschule der Künste in Berlin bei Wolfram Christ. Anschließende Studien bei Kim Kashkashian sowie Meisterkurse rundeten ihre Ausbildung ab.
Sie ist Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerbs in Genf (Sonderpreis „Prix Frederic Liebstoeckl“) und gewann 1992 den 2. Preis des Lionel Tertis International Viola Competition in Großbritannien.
Von 1993 bis 2004 war Andra Darzins 1. Solobratschistin beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, 1998-2003 Teilzeitprofessorin für Bratsche an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. 2003-2004 vertrat Andra Darzins Prof. Tabea Zimmermann als Gastprofessorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Im Herbst 2004 folgt sie einem Ruf als Professorin für Viola an die Musikhochschule in Stuttgart.

Johannes Hustedt (Karlsruhe)
studierte Musikpädagogik und Querflöte in Bremen und Karlsruhe, wo er 1990 die künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung absolvierte. Mit dem Anliegen musikalisch-kulturellen Austausches übt er eine weltweite Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusikpartner aus, sowie Uraufführungen, Rundfunk- und TV-Produktionen, wobei er oftmals als Grenzgänger zwischen Improvisation und Interpretation auftritt.
Johannes Hustedt war künstlerischer Leiter der Baltikumtage des Hermann-Hesse-Jahres 2002 in Calw und Kulturbotschafter des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des deutsch-kanadischen Kulturaustausches 2006. Seit 1990 lehrt er an der Musikhochschule Karlsruhe und ist ein weltweit gefragter Gastdozent. 2006 gründete er zusammen mit seiner Ehefrau, der Künstlerin Chai Min Cornelia Werner, das Kunsthaus-Durlach, dessen Anliegen es ist, Musik und bildende Kunst unmittelbar erlebbar zu machen.

 

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