RBM/SWR
- Doppel CD
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Spiritoso!
Johannes Hustedt, Flöte
St. Christopher Camber Orchestra of Vilnius
Donatas Katkus, Leitung
Flötenkonzerte von Pergolesi, Mozart, Stamitz,
Martin und Erbacher |
"eine Doppel-CD mit durchweg faszinierenden Einspielungen"
Ulrich Hartmann, Badische Neueste Nachrichten, 21.01.2007
HörProbe
Carl Stamitz (1745-1801)
Konzert für Flöte und Orchester
G-Dur op. 29
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Es ist eine Huldigung
an die Flöte, die Hustedt auf zwei CD's ausbreitet. Ungewöhnliche
Kadenzen in bekannten Konzerten, ungeahnte Klangfarben und eine auch
intellektuell überprüfte Werkschau zeichnen diese Interpretationen
aus. Ausführliche Kommentare des Begleitheftes nehmen den Hörer
wissender auf diese Enteckungsreise mit.
"Mit
dem St. Christopher Chamber Orchestra of Vilnius verbindet ihn so etwas
wie ein gemeinsamer Schicksalsweg, da er seit der Wende mit diesem Orchester
zusammenspielt und zwischen beiden die musikalischen Vorstellungen vollkommen
harmonieren. Dirigent Donatus Katkus: "Du tust dem Orchester einfach
gut". Hustedt fühlt sich hörbar wohl unter den Musikern.
Die Idee dieser "Stationen des Aufbruchs" für Flöte
und Orchester vom Barock bis zur aktuellen Gegenwart ist eine Dokumentation
der Möglichkeiten, als Solist auf vielfältigste Weise mit
dem Orchester zu korrespondieren und in den Klang einbezogen zu werden
- mal nachdenklich reflektierend, sensibel auslotend oder auch festlich-überschwänglich,
ohne dominant zu sein: Spiritoso, geistreich!"
Frauke Meinrenken-Schwarz
"Ich
empfinde das Orchester nicht als Begleitung für die Flöte.
Die Kammermusik war mein erstes und intensivstes Erlebnis. Und für
mich ist es wichtig gewesen, dieses Kammermusikerlebnis auszuweiten
auf Soloinstrument und Orchester."
Johannes Hustedt im Gespräch mit Dr. h.c. Hans C. Hachmann
Johannes
Hustedt bringt Klassik zum Grooven
Herausgekommen ist eine CD, die viel Persönliches enthält
und Hustedt selbst als einen Rückblick auf seinen bisherigen künstlerischen
Werdegang versteht. ...So manch Geistreiches ist also noch zu erwarten.
Schwarzwälder
Bote, 28.07.2007
Geistreiches
Flötenspiel, Fabelhafter Flötist: Johannes Hustedt
spielt "Spiritoso!"
Zunächst
mag es sehr gewagt erscheinen, einer Doppel-CD den Titel "Spiritoso!"
zu geben. Umso kritischer erwartet der Hörer, neugierig angesichts
des anspruchsvollen Etiketts, die ersten Töne der ambitionierten
Aufnahme - und siehe da: Der Flötist Johannes Hustedt und das St.
Christopher Chamber Orchestra of Vilnius lösen ihre Versprechung
bereits mit den ersten Takten des Konzerts G-Dur von Giovanni Battista
Pergolesi glänzend ein: Da sind tatsächlich geistreiche Kammermusiker
am Werk, die diesem nicht gerade gewichtigen, aber überaus lebendig
und hübsch komponierten Konzert des früh verstorbenen Barockmeisters
einen ganz eigenen Charme geben.
Auffällig sind von Beginn an nicht nur die exzellenten, virtuosen
Fähigkeiten des Solisten, sondern auch das durchaus inspirierte
Zusammenspiel mit dem Orchester. Im Kommentar erfährt man, dass
die Zusammenarbeit des Solisten, der sowohl als Lehrer der Karlsruher
Musikhochschule wie auch als Gastdozent gefragt ist, mit dem litauischen
Orchester von beiden Seiten als Glücksfall empfunden wird. Kein
Wunder, dass alle Einspielungen dieses Doppels (RBM Musikproduktion
Bietigheim-Bissingen, RBM 463 042/43) solch entspanntem Zusammenspiel
spürbare Natürlichkeit und musikantische Leichtigkeit verdanken.
Alle Beteiligten entsprechen höchsten Maßstäben: Das
exquisite Orchester kann es mit renommierter Konkurrenz ohne weiteres
aufnehmen. Sein Dirigent Donatas Katkus beflügelt es zu mitreißender
Frische und konzentrierter Spieldisziplin. Der größte Gewinner
dieser Tugenden ist am Ende Wolfgang Amadeus Mozart: Dessen Flötenkonzert
markiert den schönsten Edelstein dieser Aufnahme. Johannes Hustedt
adelt es nicht nur mit einem wunderbar schlanken und ausdrucksvollen
Flötenton, sondern auch mit den originellen, kühnen und stilistisch
gegenläufigen Kadenzen Meinrad Schütters. Das Orchester spielt
ebenfalls Mozart vom Feinsten.
Wundervolle Entdeckungen sind eine Streicherpavane, eine Sonata da chiesa
und eine Ballade des vernachlässigten Schweizers Frank Martin.
Auch das Flötenkonzert und Orchesterquartett von Carl Stamitz werden
von den Litauern und Hustedt zu fein differenzierten Preziosen genutzt.
Das kecke "et ensuite?" (und was dann?) ehrt einen weiteren
"Karlsruher": Der Komponist Walther Erbacher wirkte ebenfalls
an der hiesigen Musikhochschule. Hustedt und das Orchester aus Vilnius
machen auch aus diesem kapriziösen Stück eine Delikatesse.
Ulrich Hartmann, Badische Neueste Nachrichten, 20.06.2007
Er verfüge
über einen "goldenen Ton" und über eine bravouröse
Technik, heißt es in Presseberichten, und auch seine Spiritualität
wird immer wieder gelobt: Carsten Johannes Hustedt, Flötist und
Dozent an der Karlsruher Musikhochschule, hat solche Tugenden nicht
nur bereits in vielen Konzerten, sondern auch mit einer vielfältigen
und thematisch intelligent konzipierten CD-Reihe bewiesen. In diesen
Aufnahmen spiegelt sich außerdem Hustedts ausgeprägte Affinität
zum Baltikum, dem er sich besonders verbunden fühlt. Die jüngste
Frucht der engen Kooperation mit dem St. Christopher Chamber Orchestra
von Vilnius (Litauen) ist eine Doppel-CD mit durchweg faszinierenden
Einspielungen von Werken Pergolesis, Martins, Mozarts und anderen Komponisten.
Ulrich
Hartmann, Badische Neueste Nachrichten, 21.01.2007
I LOVED
your cadenzas. They are some of the most intelligent and
sensitive cadenzas I have ever heard.
John Palmer, Komponist und Professor an der Musikhochschule Stuttgart
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